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Rotes Kreuz: Lage der Menschen in Sirte schlecht

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Rotes Kreuz: Lage der Menschen in Sirte schlecht

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Nach einer Waffenruhe steht das libysche Sirte erneut unter Beschuss. Die NATO fliegt verstärkt Luftangriffe. Soldaten des Nationalen Übergangsrates belagern Sirte. Gestern Nachmittag ist ein Ultimatum zu Ende gegangen, das Zivilisten die Flucht aus der belagerten Stadt ermöglichen sollte. Sirte ist eine von zwei letzten Hochburgen der Gaddafi-Anhänger. Gleichzeitig versuchen Heckenschützen auf den Dächern, die Menschen von der Flucht abzuhalten.

Die Lage der Bevölkerung wird immer bedenklicher. Das Rote Kreuz weist auf extreme Versorgungsprobleme hin. Dibeh Fakhr vom Roten Kreuz erklärte, “es fehlt an Ärzten, medizinischen Instrumenten, Sauerstoff für die Beatmung und Wasser. Darunter leiden das Krankenhaus und das Personal.”

Wegen der Kämpfe erreicht Nachschub von Medikamenten und Ausrüstungen nur selten das Krankenhaus. Das Rote Kreuz warnte vor einer humanitären Krise in Sirte.