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Washington warnt Israel vor diplomatischer Isolation

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Washington warnt Israel vor diplomatischer Isolation

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Mit militärischen Ehren ist US-Außenminister Leon Panetta zum Auftakt seines Israel-Besuchs in Tel Aviv empfangen worden. Aus Washington brachte Panetta eine ernste Mahnung mit: Israel habe sich selbst zunehmend isoliert, sagte er, Jerusalem müsse vor allem seine Beziehungen zu Ägypten und der Türkei verbessern. Bei einem Treffen mit seinem israelischen Kollegen Ehud Barak ging es auch um den Nahost-Friedensprozess. “Ich möchte betonen, dass es sowohl die Notwendigkeit als auch die Gelegenheit für zielgerichtete Taten von beiden Seiten gibt, um zu einer Zwei-Staaten-Lösung zu kommen”, sagte Panetta und fügte hinzu: “Es gibt einfach keine Alternative zu Verhandlungen.”

Im Norden Israels setzten Unbekannte eine Moschee in Brand. Die Tat hatte offenbar mit dem Tod eines israelischen Siedlers zu tun, der bei einem Autounfall im Westjordanland ums Leben gekommen war. Palästinenser hatten sein Fahrzeug mit Steinen beworfen. Die Zerstörung der Moschee stachelte die Wut der Palästinenser an. “Diese Moschee ist eine rote Linie”, ruft ein Mann, “das sollte ganz Israel wissen, dies ist die rote Linie und sie werden dafür bezahlen.” Wenig später kam es nördlich des Sees Genezareth zu Ausschreitungen: Rund 200 Menschen marschierten in Richtung der Stadt Rosch Pina, bewarfen Polizisten mit Steinen und blockierten Straßen. Die Alarmbereitschaft im Norden Israels wurde erhöht.