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Die Griechen bleiben auf dem Grill

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Die Griechen bleiben auf dem Grill

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Geschenkt gibt es in Luxemburg nichts. Nicht mal geliehen – das klamme Griechenland muss sich gedulden, bis über die dringend gebrauchte Kredittranche von acht Milliarden Euro entschieden wird, womöglich noch den ganzen Monat Oktober. Da sind sich die versammelten Finanzminister der Eurozone offenbar einig.

Griechenland erhält derzeit 110 Milliarden Euro Nothilfe und muss im Gegenzug strenge Auflagen erfüllen.

Es geht längst nicht mehr nur um Griechenland, sondern ums Prinzip. Beim Thema Stabilität in der

gesamten Eurozone, so die österreichische Ressortchefin Maria Fekter, “haben sich alle diszipliniert zu verhalten.”

Quälend langsam ist dieser Disziplinierungsprozess, auch für die potentiellen Retter. Aber spannend. Einige weitere Ergebnisse der Konferenz auf EU-Ebene: Für die noch fehlende Zustimmung zum erweiterten EFSF-Rettungsschirm sieht es nicht schlecht aus. Über eine kreditfinanzierte sogenannte erweiterte Feuerkraft und einen ganzen Instrumentenkasten fèr Interventionen auf den Kapitalmärkten wird zumindest gesprochen.

Margarita Sforza, euronews:

“Für mehrere Analysten ist Europa zu langsam bei der Genehmigung des Reformpakets. Man muss sehen, ob das Tempo ausreicht, um die Märkte zu beruhigen und ein neues griechisches Drama zu vermeiden”.

mit afp, Reuters, dpa