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Keine Entscheidung über Griechenland-Finanzspritze

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Keine Entscheidung über Griechenland-Finanzspritze

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Die Finanzminister der Eurogruppe haben in Luxemburg keine Entscheidung über die nächste Finanzspritze für Griechenland getroffen. Sie wollen den Bericht der Finanzinspektoren der EU-Kommission, der EZB und des IWF abwarten.

Eurogruppen-Chef Jean Claude Juncker erklärte, man habe Druck auf die griechische Regierung ausgeübt, den zusätzlichen Konsolidierungsmaßnahmen der Troika zuzustimmen, um mögliche 2013 und 2014 auftretende Finanzlöcher zu stopfen.

Die Minister berieten ebenfalls über den geplanten Krisenfonds für klamme Euro-Staaten. Ihm müssen alle 17 Mitglieder zustimmen.

EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn sagte: “Wenn der Rettungsschirm ratifiziert ist, wird er bald mit neuen Werkzeugen ausgestattet sein. Dazu gehören vorsorgliche Kreditlimits, Eingriffe auf den Sekundärmärkten und unter gewissen Voraussetzungen die Rekapitalisierung der Geldhäuser.”

Nur die Abstimmung in der Slowakei könnte den Rettungsschirm gefährden. Doch Juncker sprach von positiven Signalen aus Bratislava. Ziel ist, dass die Slowakei den Rettungsschirm noch vor dem EU-Gipfel Mitte Oktober ratifiziert.