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Auch Milliardär Soros ist indigniert über Wall Street

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Auch Milliardär Soros ist indigniert über Wall Street

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Der jüngste Sympathisant der amerikanischen Protestbewegung “Occupy Wall Street” könnte die New Yorker Börse getrost auch von innen besetzen – sein Vermögen wird auf rund 16 Milliarden Euro geschätzt. “Das kommt von den Super-Boni der Banken”, sagt George Soros, US-Investor ungarischer Herkunft, über den Unmut der Demonstranten. Zuvor hatten sich schon Regisseur und Autor Michael Moore und Schauspielerin Susan Sarandon solidarisiert.

George Soros:

“Ich kann verstehen, wie sie ticken. Offen gesagt, es gibt eine Menge Leute, Kleinunternehmer zum Beispiel, bei denen sind die Schuldzinsen auf überzogene Kreditkarten explodiert, von acht auf 28 Prozent” – so manchen habe das mitsamt seiner Firma aus der Bahn geworfen, so der siebtreichste Mann der Welt.

Seit zwei Wochen protestiert die locker organisierte Bewegung “Besetzt die Wall Street” gegen

Zwangsversteigerungen, hohe Arbeitslosigkeit und Milliarden-Geldspritzen für Banken während der Finanzkrise.

Inzwischen haben die Proteste auch die Westküste erreicht – auch in Los Angeles finden Demonstrationen statt.