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Prêt-à-Porter von Hermès, Sonia Rykiel und Gareth Pugh

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Prêt-à-Porter von Hermès, Sonia Rykiel und Gareth Pugh

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Warum kompliziert, wenn’s auch einfach geht? Mit weißen Leinenkitteln und Kopftuch! Die Pariser Luxusmarke Hermès schwankt in der kommenden Frühjahrs-Sommer-Saison zwischen neuer Sachlichkeit und Opulenz. Die Farbpalette ist erdnah, in Dunkelrot und Braun, am Abend dürfen es kräftige Blau- und Fliedertöne sein. Verantworlich für die neue Kollektion ist Christophe Lemaire, der im vergangenen Frühjahr die französische Frohnatur Jean Paul Gaultier als Chefdesigner bei Hermès ablöste.

Mit Spannung erwartete die Pariser Modewelt die neue Kollektion von Sonia Rykiel. Kurz vor Beginn der Modewoche war die Ernennung der neuen Kreativdirektorin April Crichton bekannt geworden. Letztere wirkt schon seit vielen Jahren für das Haus und stand Nathalie Rykiel, der Chefin der Modemarke, auch diesmal tatkräftig zur Seite. Die Frühjahrs-Sommerkollektion: Ein Traum in Gelb, in allen nur erdenklichen Schattierungen.

Nichts für zarte Seelen war die Laufstegshow des britischen Jungdesigners Gareth Pugh, auch bekannt als der “Dark Prince of Fashion”. Mit einer radikalen, dem Science-Fiction-Genre entlehnten Kollektion sorgte der dunkle Modefürst in Paris für Zittern und Schaudern. Seine Amazonen steckten in Käfigartigen Gebilden, in knallengen Lurexkleidern und Lackleder, gesichtslose Models, die wirkten wie Pinselstriche, roboterhafte Kampfmaschinen.