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Dexia taumelt, Steuerzahler hilft

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Dexia taumelt, Steuerzahler hilft

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Noch in dieser Woche soll es Klarheit geben über die Zukunft der schwer angeschlagenen französisch-belgischen Bank Dexia. Die Regierungen der beiden Länder wollen verhindern, dass die Krise der Bank den Euro noch mehr belastet. Dexia hält mehr griechische Staatsanleihen, als sie bei einem Schuldenschnitt des Landes verkraften könnte.

Christian Noyer, Chef der Banque de France sagte, sein Institut und die Belgische Zentralbank würden die Dexia flüssig halten, ihr also so viel Geld leihen, wie sie benötige, um ihre Restrukturierung reibungslos zu gestalten.

Sowohl Frankreich als auch Belgien halten bedeutende Anteile an der Großbank – seit der ersten Rettungsaktion von 2008. Die Dexia wiederum hat Kredite an französische und belgische Kommunen vergeben, von denen nun einige zu platzen drohen.

Geplant ist, der Dexia eine Bad Bank an die Seite zu stellen, die die faulen Kredite abwickelt – auf Kosten des Steuerzahlers.

Sicher sind sich Frankreich und Belgien aber in einem Punkt: Die Dexia soll in der bisherigen Form nicht weiter existieren.