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Moody's stuft Italien herab

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Moody's stuft Italien herab

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Es sei ein “erheblicher Anstieg” bei den Risiken für Staatsanleihen zu verzeichnen gewesen, so die Ratingagentur Moody’s in der Begründung für die Herabstufung italienischer Staatsanleihen. Ebenso seien weitere Herabstufungen durchaus möglich. Und: Das selbe gelte auch für andere, hochverschuldete Länder. Italien ist nun schlechter bewertet als Estland und gleichauf mit Malta.

“Das ist eine ernste Sache,” so ein Analyst,“genau so haben die Krisen bisher angefangen. Die Wahrnehmung ist, dass es gefährlich geworden ist, einem bestimmten Land Geld zu leihen. Die Herabstufung Italiens zeigt, dass wir die Eurokrise nicht unter Kontrole haben.”

Die Zahlen über die drittgrößte Volkswirtschaft Europas: Das Wirtschaftswachstum geht zurück, was steigt, sind die Schulden, die mit 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes schwer wiegen. Und kommendes Jahr sollen die Zahlen noch schlechter aussehen.

Laurt Moody’s ist die Wahrscheinlichkeit eines italienischen Staatsbankrottes sehr gering. Sorgen macht man sich eher um den Stimmungsumschwung unter den Geldgebern für europäische Regierungen.

Wegen dieses Stimmungsumschwunges stiegen die Zinsen für italienische Anleihen in den vergangenen drei Monaten – auf ein nahezu untragbares Niveau.