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Barroso im Euronews-Interview

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Barroso im Euronews-Interview

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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat sich in einem Life-Gespräch mit Euronews den Fragen der Zuschauer gestellt. Dabei bezogen sich viele Fragen auf die aktuelle Eurokrise:

Alex Taylor, Euronews:

“Herr Barroso, – unsere erste Frage kommt aus Belgien:

Fühlen Sie sich in irgendeiner Weise verantwortlich, für die Finanzkrise, in der sich die EU derzeit befindet?”

José Manuel Barroso, EU-Kommissionspräsident:

“Nun, Ich habe die Krise zwar nicht verursacht, fühle mich dennoch verantwortlich aber wir machen ja gewisse Fortschritte.”

Alex Taylor:

“Hat die Europäische Kommission Fehler gemacht?”

J.M.Barroso:

“Wir unternehmern alles, um die Krise zu lösen, doch ist das nicht einfach mit 17 Ländern im Euro und 27 Staaten EU-weit. Aber ich denke, wir machen Fortschritte. Dennoch wünschte ich, wir wären schneller, da Parlamente und Regierungen den Märkten immer etwas hinterlaufen.”

Gerade deshalb interessierte die Zuschauer natürlich besonders, welche konkreten Maßnahmen die EU nun ergreifen wird, um eine drohende Bankenkrise zu verhindern. Dazu weiter Kommissionspräsident Barroso:

“Wir schlagen den Mitgliedsstaaten jetzt koordinierte Aktionen vor, zur Rekapitalisierung der Banken und um toxische Wertpapiere los zu werden.”

Alex Taylor:

“Wo sehen Sie den Euro in zehn Jahren? – Diese Frage interessiert viele Zuschauer.”

J.M.Barroso:

“Stabiler, natürlich! Bislang wollen Staaten der Eurozone nur beitreten, keiner will sie verlassen.”

Das Interview in voller Länge können Sie sich entweder auf Youtube oder heute Abend hier bei Euronews anhören.