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Nach dem Tod von Steve Jobs: Apple und die Konkurrenz

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Nach dem Tod von Steve Jobs: Apple und die Konkurrenz

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Nach dem Tod von Steve Jobs stellen viele Experten die Frage, wie es nun weitergeht mit Apple. Jobs galt als kreativer und innovativer Kopf des Unternehmens, und die Branche ändert sich schnell. Bei den Smartphone-Plattformen etwa hat das Google-Betriebssystem die Spitzenposition übernommen, auch in den USA wird Android immer beliebter.

Der Analyst Mark Newman von Sanford Bernstein meint, er sage nicht, das sei nun das Ende von Apple’s Innovationskraft. Damit werde das Unternehmen wohl weitermachen, es gebe viele kreative Köpfe dort. Doch Apple werde immer härter angegriffen, besonders von Samsung, sowohl im unteren als auch im oberen Marktsegment. Mit dem Tod von Steve Jobs werde es wohl schwieriger, sich dagegen zu wehren.

Macintosh, iMac, iPod, iPhone, iPad – die Liste der Geräte ist lang, mit denen Jobs den Alltag in den vergangenen 35 Jahren geprägt hat, wie wohl kaum ein anderer Unternehmer. Doch als Tim Cook in dieser Woche das iPhone 4S präsentierte, war die Begeisterung schon weitaus geringer, als bei den Vorgändermodellen.

Zur Premiere im Jahr 2007 konnte Jobs mit Recht behaupten, mit dem iPhone der Handy-Konkurrenz um Jahre voraus zu sein. Heute aber gibt es zahlreiche Geräte wie Samsungs Galaxy, die technisch, beim Design und auch bei der Software mindestens mithalten können.

Einige Stunden vor der Nachricht von Jobs Tod hatte Samsung mitgeteilt, dass es den Verkauf des iPhone 4S in Frankreich und Italien verhindern wolle. Bei Gerichten in Paris und Mailand seien eine Einstweilige Verfügung beantragt worden. Die beiden Unternehmen liefern sich einen weltweiten Konflikt um Patente und Schutzrechte bei Smartphones und Tablet-Computern.