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Drittes Todesopfer in Fukushima

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Drittes Todesopfer in Fukushima

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In Fukushima ist ein weiterer Arbeiter gestorben, der an einer der beschädigten Atomanlagen eingesetzt war. Es ist bereits das dritte Todesopfer. Laut dem Betreiberunternehmen Tepco ist aber nicht die Strahlung für dessen Tod verantwortlich.

Seit Freitag hat die japanische Regierung die Sperrzone im äußersten Ring um das Atomkraftwerk aufgehoben. Die Regierung sagt, Familien können gefahrlos in die bis zu 20 Kilometer entfernte Region um die havarierten Meiler zurückkehren.

Aktuelle Messergebnisse von zwei unabhängigen Organisationen weisen allerdings einen erhöhten Strahlenwert sogar in einer Entfernung von 60 Kilometern auf.

Unterdessen hat die Internationale Atomenergiebehörde IAEA Entgiftungsexperten nach Fukushima gesendet. Die Sachverständigen sollen die Lage begutachten und eine Empfehlung abgeben, die dann der japanischen Regierung vorgelegt wird.