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Fitch straft Italien und Spanien ab

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Fitch straft Italien und Spanien ab

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Schlechte Aussichten für Italien, seine Kreditwürdigkeit wurde erneut herabgestuft. Nach Standard & Poor’s und Moody’s senkte mit Fitch die dritte Ratingagentur die Noten.

Das erhöht den Druck auf den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Analysten bemängeln, dass sein Sparprogramm keine strukturellen Reformen zur Förderung des Wachstums enthalte.

Die italienische Opposition fordert Berlusconis Rücktritt, doch er stellt sich taub. “Das Letzte was unser Land jetzt braucht, während der Weltwirtschaftskrise, ist Instabilität. Wir sollten nicht vergessen, dass es eine ernste, nie dagewesene Krise ist und jetzt ist politische Stabilität vonnöten. Eine Regierungskrise ist das Letzte was Italien momentan braucht,” so Berlusconi.

Fitch senkte auch die Bonität von Spanien. Die Ratingagentur rechnet damit, dass die Arbeitslosigkeit in den nächsten Jahren weiterhin hoch und das Wirtschaftswachstum schwach bleibe.

Fitch empfahl Reformen auf dem Arbeitsmarkt.

Die Ratingagentur kündigte zudem an, dass sie auch Portugal für eine mögliche Herabstufung im Blick habe. Das Land steht momentan unter Beobachtung.