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Sozialproteste nun auch vor Obamas Haustür

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Sozialproteste nun auch vor Obamas Haustür

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Die anti-kapitalistische Protestbewegung in den USA marschiert jetzt auch in Washington auf. Was vor knapp drei Wochen in New York begann, hat sich inzwischen aufs ganze Land ausgedehnt und auch auf das Zentrum der Macht. Selbst Präsident Obama zeigte sich verständnisvoll und räumte ein, dass die Amerikaner unzufrieden mit der wirtschaftlichen Lage und dem Finanzsystem generell seien.

Und die Bewegung starte gerade erst, meint ein Demonstrant. Dass sie so schnell gewachsen sei, zeige, dass es nicht nur um die Leute gehe, die aufmarschierten, sondern dahinter Millionen von Menschen stünden, die auch bereit zum Protest seien.

Einige sprechen schon vom “amerikanischen Frühling”. Das Häufchen Studenten, das sich Mitte September in einem New Yorker Park häuslich einrichtete, hat heute Gewerkschafter, Rentner, Filmschaffende, Mieter und Umweltschützer hinter sich. Ein Sammelsurium, dem vorgehalten wird, zu wenig konkrete Forderungen zu stellen, das aber geeint ist im Ruf nach einem sozial gerechteren Amerika.