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Russland weiter gegen Intervention in Syrien

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Russland weiter gegen Intervention in Syrien

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Syrische Sicherheitskräfte haben nach Angaben der Opposition bei Demonstrationen erneut mindestens 15 Menschen getötet.

50 weitere wurden bei den jüngsten Protesten gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad verletzt.

Die Sicherheitskräfte gingen vielerorts mit brutaler Gewalt gegen die Demonstranten vor.

Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat unterdessen eine gewaltsame Einmischung in den Konflikt in Syrien nach libyschem Vorbild abgelehnt:

“Wenn die syrische Führung unfähig zu Reformen ist, muss sie abtreten. Diese Entscheidung sollte aber nicht von der NATO oder irgendwelchen europäischen Staaten getroffen werden, sondern durch das syrische Volk.”

Bei Sympathiesanten der syrischen Revolte im Libanon hingegen stößt die russische Haltung auf heftige Kritik:

Russland sei der Feind der Freiheit, skandierten tausende Demonstranten in Tripoli, die die Freiheitsbewegung im Nachbarland unterstützen.

Assad müsse weichen, vorher könne es keinen Frieden geben, so die Demonstranten.