Eilmeldung

Eilmeldung

All Black-Fans im Land der Schafe

Sie lesen gerade:

All Black-Fans im Land der Schafe

Schriftgrösse Aa Aa

In den großen Städten von Neuseeland ist während der Weltmeisterschaft das Rugby-Fieber ausgebrochen. Stunden entfernt von den großen Stadien, inmitten der beschaulichen Hügellandschaft von Gisborne, gibt es aber auch nur ein Thema: Holen die All Blacks diesmal den Titel?

Landwirt Mark Watson, der hier seine Schafe hütet, muss zum Frühlingsbeginn allerdings seine Zeit einteilen: “Ich könnte sicherlich für ein Wochenende wegfahren und das Finale schauen. Aber in dieser Zeit des Jahres sind wir sehr beschäftigt. Deshalb hab ich mich dagegen entschieden.”

Sieben Stunden wohnt der Schäfer von Auckland entfernt, und dennoch darf kein Match verpasst werden. Mit Frau Karyn geht es rechtzeitig zu den Nachbarn vor den Fernseher: “Unsere großen Sorgen sind im Moment, die ganzen Verletzungen: Wir haben bereits Dan Carter für den Rest des Turniers verloren und das ist ein großer Verlust, denke ich.”

Während Watson sich in diesen Tagen in Gisborne um seine 150 Kühe kümmert, sind seine Gedanken ganz wo anders. Wird es Neusseland ins Finale schaffen und nach 24 Jahren endlich wieder den Cup nach Hause bringen?

Cecile Skovron Mathy von Euronews: “Heutzutage machen die neuseeländischen Landwirte nur noch zehn Prozent der Bevölkerung aus, aber die All-Black- Stars können auf deren volle Unterstützung zählen. Rugby ist wie eine Religion in Neuseeland und die Weltmeisterschaft lässt die Menschen im ganzen Land mitfiebern.”