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Hollande und Aubry kämpfen um Präsidentschaftskandidatur

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Hollande und Aubry kämpfen um Präsidentschaftskandidatur

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Zwischen François Hollande und Martine Aubry fällt am kommenden Sonntag die Entscheidung um die Präsidentschaftskandidatur der französischen Sozialisten. Als Königsmacher gilt der Globalisierungsgegner Arnaud Montebourg, sofern seine Anhänger einer Wahlempfehlung von ihm folgen.

Bei der Vorwahl am Sonntag hatte er 17 Prozent der Stimmen erhalten; für den langjährigen früheren Parteichef Hollande stimmten 39 Prozent, seine Nachfolgerin Aubry vom linken Parteiflügel kam auf 31 Prozent. Die frühere Präsidentschaftskandidatin Segolène Royal landete mit sieben Prozent abgeschlagen auf den hinteren Plätzen.

Nach amerikanischen Vorbild hatten alle Anhänger der Linken in einer offenen Vorwahl für einen sozialistischen Präsidentschaftskandidaten stimmen können.