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"Rena" gekentert: Tiere liegen verendet am Strand

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"Rena" gekentert: Tiere liegen verendet am Strand

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Nach der Havarie des Frachters “Rena” sind verendete Tiere und Ölklumpen am Strand von Tauranga in Neuseeland angespült worden. Das Verkehrsministerium untersucht Hinweise, der Kapitän des Schiffes sei betrunken gewesen.

Fischflottenbesitzer Barry Connolly sagte Euronews am Telefon aus Tauranga, das Riff, auf das die “Rena” auflief, sei auf allen Karten eingezeichnet. Ein Leuchtturm sei auf der Insel in unmittelbarer Nähe zum Riff. Es gebe keine Entschuldigung.

Brian Connolly erklärte weiter: “Wir sind auch sehr wütend auf die Regierung. Es ist fast eine Woche her, dass der Tanker auf Grund lief, und jetzt erst sind Spezialschiffe vorort, um das Öl abzupumpen. Das genügt außerdem nicht. Wir können nicht begreifen, was so lange dauert. Ich hoffe, dass jemand in der Regierung endlich kapiert, dass schnell gehandelt werden muss.”

Die “Rena” hatte fast 2000 Tonnen Treibstoff an Bord. Bei schlechtem Wetter droht der Frachter auseinanderzubrechen. Für die nächsten Tage sagten Meteorologen starke Winde und heftigen Regen vorher.

Die Behörden stellten Warnschilder auf und riefen die Bevölkerung auf, den Strand zu meiden.

Das Unglücksgebiet vor der Plenty-Bucht war ein Paradies für Seevögel, Delfine und Wale.