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Rugby-WM: Frankreich und Wales wollen keine Favoriten sein

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Rugby-WM: Frankreich und Wales wollen keine Favoriten sein

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Bei der Rugby-WM in Neuseeland bereiten sich Frankreichs Nationalspieler auf die Halbfinalbegegnung gegen Wales vor. Die Waliser gelten zwar als Außenseiter, aber Frankreichs Coach Marc Lievremont will sein Team vom Favoritendruck befreien und mahnt an, bloß nicht zu selbstzufrieden zu sein, nur weil man England so schön mit 19:12 geschlagen habe. Das wäre der erste Schritt zur Niederlage. “In drei Jahren haben wir Wales dreimal geschlagen, und wenn man das bedenkt, müssen wir schon Wege finden, um uns zu motivieren. Aber Wales hat seit Beginn der WM einen ziemlich beeindruckenden Auftritt hingelegt.”

Aber auch Wales will sich vor dem Semi in Auckland nicht unter Druck setzen lassen, Assistenz-Trainer Shaun Edwards fand präventiv lobende Worte für die Franzosen: “Ich habe gehört, dass ihr Trainer gesagt hat, sie hätten bisher nur ein gutes Spiel gehabt. Aber wenn man sich zum Beispiel das Six Nations Turnier anschaut, dann hat das Frankreich in den vergangenen fünf, sechs Jahren am häufigsten gewonnen.”

Andererseits zeigt ein Blick in die Geschichte auch, dass Frankreich bei WMs gerne mal in der Form schwankt. Das europäische Halbfinale ist am Samstag, am Sonntag kämpfen dann Australien und Gastgeber Neuseeland im zweiten Semi um den Finaleinzug.