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Attentatsverdacht: USA rufen zu Maßnahmen gegen Teheran auf


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Attentatsverdacht: USA rufen zu Maßnahmen gegen Teheran auf

Der Verdacht, dass der Iran einen Anschlag in Washington geplant haben soll, sorgt in den USA für Aufregung. Einer der beiden mutmaßlichen Attentäter, Manssor Arbabsiar, wurde in Manhattan einem Haftrichter vorgeführt. Arbabsiar war Ende September festgenommen worden. Der zweite Mann ist auf der Flucht.

Beide gehören der iranischen islamischen Revolutionsgarde an, und damit der iranischen Regierung, erklärte US-Justizminister Eric Holder: “In der Anklage heißt es, dass die Verschwörung vom Iran erdacht, finanziert und inszeniert wurde, und damit ist dies eine schwere Verletzung des US-Rechts und des internationalen Rechts.” Außenministerin Hillary Clinton rief die Internationale Gemeinschaft zu Maßnahmen gegen Teheran auf: “Wir werden nun mit unseren Freunden und Partnern in der Welt darüber beraten, wie wir deutlich klarmachen können, dass solche Taten, die die internationalen Normen verletzen, nicht hingenommen werden können.

Ziel des Anschlags hätte laut den USA der saudi-arabische Botschafter in Washington, Adel al-Jubeir, sein sollen. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte, die Vowürfe seien völlig haltlos und: es handle sich bei all dem nur um eine “lächerliche Show”.

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