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Iran: Attentatsgeschichte ist eine Räuberpistole

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Iran: Attentatsgeschichte ist eine Räuberpistole

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Das amerikanische Außenministerium hat eine weltweite Reisewarnung für alle US-Bürger ausgelöst. Hintergrund sind Vorwürfe, der Iran habe einen Bombenanschlag auf den saudischen Botschafter Adel al-Jubeir in Washington geplant und finanziert.

Und zwar wollten iranische Agenten nach den US-Angaben gegen Millionenhonorar mexikanische Killer beauftragen, um den Botschafter zu ermorden.

Das habe Manssor Arbabsiar bereits gestanden, so das FBI. Der Amerikaner mit iranischem Pass war Ende September am New Yorker Kennedy-Flughafen festgenommen worden. Ein anderer Beschuldigter soll im Iran leben.

Neben der saudischen Botschaft sei auch Israels Botschaft in Washington als Terror-Ziel vorgesehen gewesen, so US-Senator Dick Durbin.

US-Außenministerin Hillary Clinton forderte schärfste Maßnahmen gegen Teheran.

Präsident Obama versicherte dem saudi-arabischen Botschafter, das aufgedeckte Komplott sei aus US-Sicht “ein eklatanter Verstoß gegen US- und internationales Recht”.

Dagegen bezeichnete der Iran die Vorwürfe als völlig haltlose Räuberpistole. Der iranische UNO-Botschafter Mohammad Khazaee nannte die Geschichte seinerseits eine “teuflische Verschwörung” und beschwerte sich schriftlich bei der UNO.

mit dpa, afp, Reuters