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Suu Kyi: "Ich freue mich über jeden, der freikommt"

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Suu Kyi: "Ich freue mich über jeden, der freikommt"

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In Myanmar – Birma – sind die ersten von mehr als 6000 Amnestie-Kandidaten freigelassen worden. Die seit dem Frühjahr amtierende Zivilregierung hatte angekündigt, Verurteilten ihre Strafen zu erlassen, wenn sie “keine Gefahr für die Stabilität des Landes darstellen”.
  
Seit den Zeiten der Militärjunta werden mehr als 2000 politische Häftlinge in den Gefängnissen vermutet.
 
Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat selbst insgesamt 15 Jahre Hausarrest hinter sich.
 
 
Aung San Suu Kyi:
 
“Ich freue mich über jeden, der freikommt. Jeder einzelne ist unendlich viel wert. Die Freiheit des Individuums ist unbezahlbar.”
 
Jetzt kamen unter anderem der Kabarettist Zarganar frei, der Witze über die Machthaber riskiert hatte, der General Hsay Htin, der im Norden des Landes eine Widerstandsbewegung angeführt hatte und derMönch Shin Gambira – er stand im Jahr 2007 an der Spitze von Straßenprotesten.
 
Die Militärjunta in Birma hatte im November 2010 zum erstenmal seit 20 Jahren Wahlen zugelassen. Allerdings sicherte sie sich per Verfassung 25 Prozent der Sitze; ein Großteil der anderen ging an die von ihr gegründete Partei USDP. Noch immer sitzen an den Schaltstellen der Politik und im Parlament viele der alten Machthaber.
 
 
 
mit dpa, Reuters