Eilmeldung

Eilmeldung

Vater Schalit: "1935 schreckliche Tage und Nächte"

Sie lesen gerade:

Vater Schalit: "1935 schreckliche Tage und Nächte"

Schriftgrösse Aa Aa

Das Märtyrium des vor fünf Jahren von der Hamas entführten israelischen Unteroffiziers Gilad Schalit wird bald ein Ende haben. Er soll gegen 1027 in Israel inhaftierte Palästinenser freigelassen werden. Sein Vater, Noam Schalit, hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Er sagte: “Wir haben so lange auf diesen Tag gewartet. Fünf Jahre, 1935 schreckliche Tage, 1935 schreckliche Nächte warten wir schon, dass unser Gilad endlich heim kommt.”

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte, Shalit werde innerhalb weniger Tage gesund zu seinen Eltern und zum Volk Israel zurückkehren.

Der Gefangenenaustausch ist das Ergebnis langwieriger Vermittlungsbemühungen, bei denen Deutschland eine maßgebliche Rolle spielte.

Unter die Freudenkundgebungen mischten sich auch Stimmen, die ein zu großes Entgegenkommen Israels gegenüber den radikalen Islamisten beklagen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa hat Schalit den Gazastreifen bereits verlassen und ist auf dem Weg nach Tel Aviv in Kairo eingetroffen.