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Nichts geht mehr in Griechenland

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Nichts geht mehr in Griechenland

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Die Griechen wollen den Gürtel nicht mehr enger schnallen und haben erneut protestiert. Die Gewerkschaften planen einen Generalstreik am 19. und 20. Oktober. Das ganze Land soll zum Erliegen kommen, um den Abgeordneten, die dann tagen und über ein neues Sparpaket abstimmen sollen, eine starke Botschaft zu senden.

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou gab sich bei seinem Besuch in Brüssel nach seinem Gespräch mit EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy dennoch zuversichtlich: “Wir müssen Vertrauen und Ruhe an den Märkten sicherstellen. Wir müssen auch die Wirtschaft ankurbeln und uns um Investitionen kümmern. Griechenland hat ein großes Potential, aber in der Vergangenheit wurde es schlecht verwaltet. Deswegen schreiten wir nach vorne mit weiteren tiefgehenden Reformen.”

Unterdessen wird Analysten zufolge ein Schuldenschnitt immer wahrscheinlicher. Olli Rehn, EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung, sagte gegenüber euronews, “es sei wichtig, dass auch der private Sektor einen Teil der Last übernehme, der öffentliche Sektor und der Steuerzahler trügen ihren Teil der Last in Form von Krediten und Garantien für Griechenland.”

Die Bewegung der Empörten in Griechenland ruft die Menschen im Internet dazu auf, am kommenden Samstag auf die Straße zu gehen. Sie schließen sich damit ihren internationalen Mitstreitern an, denn die Empörten weltweit wollen an diesem Tag für einen Wandel demonstrieren.