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"Notruf 911 hätte Michael Jackson retten können"

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"Notruf 911 hätte Michael Jackson retten können"

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Michael Jackson könnte noch leben, wenn sein Leibarzt Conrad Murray rechtzeitig die Notrufnummer gewählt hätte. Im Prozess gegen Murray hat ein Herzspezialist den Mediziner schwer belastet. Man müsse kein Arzt sein, um zu wissen, dass man die 911 wählen müsse, wenn jemand leblos aufgefunden werde.

Murray soll Jackson eine Überdosis “Propofol” verabreicht und ihn dann nicht ausreichend überwacht haben. Dafür drohen bis zu vier Jahre Haft.

Dr. Alon Steinberg:

“Es ist ein Beruhigungs- und Betäubungsmittel, kein Schlafmittel. Das ist extreme Abweichung von den üblichen Behandlungsmethoden.”

Murrays Anwälte zogen die These zurück, Jackson habe das todbringende Propofol geschluckt, als Murray nicht im Zimmer war. Sie bleiben jedoch dabei, dass der “King of Pop” sich das Mittel selbst injiziert haben könnte.

Jackson war im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren gestorben.

mit Reuters