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"Rena"-Reederei: "Tut uns leid um Ihren schönen Strand" 

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"Rena"-Reederei: "Tut uns leid um Ihren schönen Strand" 

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Der Sturm vor Neuseeland ist abgeflaut – nach
Tagen konnten zum erstenmal wieder Helfer an Bord
des havarierten Unglücksfrachters “Rena” geflogen werden. Sie stellten fest, dass zumindest ein
Brennstoffbehälter mit etwa 770 Tonnen Schweröl unversehrt sei, hieß es im neuseeländischen Rundfunk. Aus beschädigten Treibstoffbunkern waren bisher rund 400 Tonnen Öl ausgelaufen.
 
Das Rettungsteam soll prüfen, ob der Treibstoff abgepumpt werden kann.
 
Das 236 Meter lange Schiff war vor gut einer Woche auf ein Riff gelaufen und leckgeschlagen. Es wird von drei Schleppern bei 20 Grad Schlagseite in Position gehalten. Etwa  90 Container sind bereits über Bord gegangen.
 
Kapitän und Erster Offizier sind wegen
“unnötiger Gefahren und Risiken” durch ihre Schiffsführung angeklagt.
 
Die “Rena” ist eines von 61 Containerschiffen der Firma COSTAMARE, nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Betreiber von Containerschiffen.
 
 
Unternehmenschef Diamantis Manos hat sich bei den betroffenen Küstenbewohnern entschuldígt für
“das Öl aus dem Schiff, das jetzt an die Strände gespült wird in Ihrem schönen Teil der Welt.”
 
 
 
mit dpa, AP, Reuters, afp