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Tauranga: Neue Hoffnung für Zwergpinguine

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Tauranga: Neue Hoffnung für Zwergpinguine

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Nach fünf Stunden Inspektion gaben die Helfer Grünes Licht: Sie halten die havarierte “Rena” vor Neuseelands Küste für stabil genug für einen neuen Anlauf, 1300 Tonnen Schweröl aus den Treibstofftanks abzupumpen.

Die in Liberia registrierte “Rena” war am Mittwoch vergangener Woche auf ein Riff 20 Kilometer vor der Küste aufgelaufen und leckgeschlagen. Seither sind bis zu 400 Tonnen giftigen Öls in den Südpazifik ausgelaufen. Einsatzleiter Bruce Anderson klagt: “Diese Vorhersagen. Immer kam es dann ganz anders. Wir nehmen jetzt jeden Tag, wie er kommt. Wir sind allzeit bereit – egal, bei welchem Wetter.”

Die klebrige Brühe hat einen 30 Kilometer breiten Streifen Küste verschmutzt. Mindestens 500 Seevögel verendeten, darunter auch Zwergpinguine.

Der Frachter hat Schlagseite, 90 der fast 1400 geladenen Container wurden in aufgewühlter See über Bord gespült. Sie sind eine Gefahr für andere Schiffe. Kapitän und Navigationsoffizier der “Rena” sind der fahrlässigen Schiffsführung angeklagt. Ihnen droht ein Jahr Haft.

500 Helfer kämpfen weiter um die malerischen Strände.

mit Reuters, AP