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Bankenkritiker weiten Proteste weltweit aus

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Bankenkritiker weiten Proteste weltweit aus

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Nicht mehr nur in New York soll es heißen: “Occupy Wall Street” – überall auf der Welt wollen Menschen heute gegen die Macht der Banken und der Finanzmärkte demonstrieren.

Ihr Ziel sind Finanzzentren wie Frankfurt oder London; schon gestern kam es zum Beispiel zu Protesten in Rom und Mailand. Für die Italiener kommt noch der Unmut über die Sparpakete hinzu, die ihre Regierung und ihr Parlament in letzter Zeit beschlossen haben.

Auch in Griechenland gab es schon gestern Proteste,

befeuert von den enormen Sparanstrengungen, die das hochverschuldete Land unternehmen muss. Für heute ist eine Kundgebung auf Athens zentralem Platz geplant.

Am jüngsten Ursprung dieser Bewegung, in New York, wurden größere Ausschreitungen vermieden: Die geplante Reinigung des Parks, in dem die Menschen seit Wochen campieren, wurde abgesetzt;

es gab nur kleinere Zusammenstöße. Die Bankenkritiker hatten befürchtet, mit der Parkreinigung solle auch das Ende ihrer Proteste herbeigeführt werden. Heute wollen sie nun den berühmten Times Square besetzen.