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Chamenei weist Komplottvorwürfe aus USA zurück

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Chamenei weist Komplottvorwürfe aus USA zurück

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Irans Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei hat sich am Samstag erstmals zu angeblichen Anschlagsplänen auf die saudische Botschaft in den USA geäußert: “Bedeutungslose und nutzlose Anschuldigungen sind gegen einige Iraner in den USA ausgesprochen worden. Die USA haben diese benutzt, um die Islamische Republik als einen Fürsprecher von Terroristen zu veleumden. Sie brüten ständig und immer wieder neue Komplotte gegen uns aus. Aber während sie das alles tun, um uns zu isolieren, isolieren sie sich selbst,” schimpfte das geistliche Oberhaupt des Iran. Die US-Regierung wirft dem Iran vor, an der Planung eines Mordkomplotts gegen den saudischen Botschafter in Washington beteiligt gewesen zu sein. Das Vorhaben sei von US-Undercoveragenten vereitelt worden. Die USA verdächtigen einen Ende September in New York festgenommenen Iraner mit amerikanischem Pass, das Attentat geplant zu haben. Sie gehen davon aus, dass die politische Führung in Teheran von den Plänen gewusst hat. Präsident Barack Obama hatte daraufhin Sanktionen gegen den Iran gefordert.