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G-20-Länder beraten über Europas Schuldenkrise

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G-20-Länder beraten über Europas Schuldenkrise

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Die G-20-Länder beraten in Paris über die Schuldenkrise in Europa. Dazu sind in der französischen Hauptstadt die Finanzminister und Notenbankchefs der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer zusammengekommen.

Staaten außerhalb Europas fordern dabei ein entschlosseneres Handeln der Europäer, um der Krise möglichst schnell entgegenzuwirken. Die angestrebte Ausweitung des Weltwährungsfonds ist dagegen vorerst vom Tisch. Sie war vor allem von den Schwellenländern der so genannten BRIC-Gruppe unterstützt worden.

Diese Länder wollten kein Scheitern des Euroraums, sagt Rob Carnell, der Chefvolkswirt der ING-Bank; ein starker Euroraum sei in ihrem Interesse. Daher müsse sie auch keiner zwingen: Sie würden aus eigenem Interesse bei einer Lösung helfen.

Die Beratungen gehen heute weiter. Konkrete Ergebnisse werden aber kaum erwartet: Schon in gut

einer Woche findet ein Gipfeltreffen der EU statt, und Anfang nächsten Monats treffen sich wieder die G-20-Länder, dann aber im Kreis der Staats- und Regierungschefs.