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Bangkok soll von Fluten verschont bleiben

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Bangkok soll von Fluten verschont bleiben

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Laut Thailands Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra soll Bangkok von den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten verschont bleiben. Sie erklärte, die Regierung werde “strategische Gebiete und das Herz der Wirtschaft” schützen. Dazu zählten neben der 12-Millionen-Stadt vor allem Industriegebiete, Evakuierungszentren und der internationale Flughafen.

Rund 1.000 Boote sammelten sich auf dem

Chao Phraya. Sie versuchten durch den Einsatz ihrer Motoren das Wasser schneller voran zu treiben. Der Flusspegel erreichte teilweise Rekordhöhen von 2,15 Metern. Einige Einwohner in Außenbezirken mussten vorsorglich in Evakuierungszentren gebracht werden.

Ein Amerikaner berichtet: “Ich lebe in der Innenstadt. Aber ich mache mir eigentlich mehr Sorgen, um die umliegenden Provinzen als Bangkok an sich. Alles scheint hier recht sicher zu sein. Aber so wie es die letzten Tage stürmt, weiß ich nicht so recht, was ich denken soll.”

Ein Drittel des Landes steht unter Wasser.

Am Sonntag wurden nördlich der Hauptstadt Bangkok unter anderem die Provinzen Nonthaburi und Ayutthaya von Überschwemmungen heimgesucht.

Seit Juli sind fast 300 Menschen ums Leben gekommen. Der Schaden beläuft sich nach Regierungsangaben bisher auf rund drei Milliarden Euro.