Eilmeldung

Eilmeldung

Mittelamerika: Dutzende Tote bei Unwettern

Sie lesen gerade:

Mittelamerika: Dutzende Tote bei Unwettern

Schriftgrösse Aa Aa

Durch anhaltende Regenfälle und Erdrutsche sind in Mittelamerika in den vergangenen Tagen mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen.

In El Salvador sind die meisten der Opfer von Schlammlawinen in ihren Häusern begraben worden.

Die Behörden haben mehrere Dörfer evakuiert. Die Menschen, die an den Hängen des San-Salvador-Vulkans leben, wurden in Sicherheit gebracht. 1982 starben dort bei Erdrutschen Hunderte Menschen.

Der Fluss Rio Grande ist über die Ufer getreten, zahlreiche Brücken wurden beschädigt und viele Felder stehen unter Wasser.

Der Präsident von El Salvador hat die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten.

Neben El Salvador sind auch Guatemala, Honduras und Nicaragua von dem Unwetter betroffen. Einige Dörfer sind vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten.

In Guatemala hat der Präsident den Notstand ausgerufen. Tausende Menschen sind obdachlos geworden und in vielen Regionen wurden die Mais- und Bohnenernten zerstört.

Die Regierung in Venezuela bot den betroffenen Ländern ihre Hilfe an.

Den Meteorologen zufolge sollen die schweren Niederschläge bis mindestens Mittwoch andauern.