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Philips baut nach Gewinneinbruch massiv Stellen ab

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Philips baut nach Gewinneinbruch massiv Stellen ab

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Nach einem erneuten Gewinneinbruch hat der niederländische Elektronikkonzern Philips den Abbau von weltweit 4500 Stellen angekündigt. Die Maßnahme sei Teil eines Programms zur Einsparung von 800 Millionen Euro.

Der Weltkonzern müsse agiler, schlanker und wettbewerbsfähiger werden, sagte Philips-Vorstandschef Frans van Houten. Die Streichung sei ein bedauerlicher, aber unvermeidlicher Schritt, so van Houten. Philips müsse aber weiter investieren, um wachsen zu können.

Für das dritte Quartal 2011 verbuchte Philips einen Rückgang des Nettogewinns im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 524 Millionen Euro auf 76 Millionen Euro. Kurzfristig sieht van Houten keine grundlegende Verbesserung, an den mittelfristigen Wachstumszielen soll aber festgehalten werden.

Dem Unternehmen machen steigende Materialpreise und höhere Kosten für den Konzernumbau zu schaffen. Als einer der drei großen Medizintechnikkonzerne in Europa setzen Philips auch Kürzungen im Gesundheitsbereich zu.

In den vergangenen sieben Monaten hatte der Siemens-Konkurrent bereits zweimal seine Ergebnisziele gesenkt.