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Schwarzes Familienfest vor Martin-Luther-King-Denkmal

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Schwarzes Familienfest vor Martin-Luther-King-Denkmal

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“I have a dream”, sagte der schwarze US-Bürgerrechtler Martin Luther King, „ich habe einen Traum” – dass sich eines Tages seine Nation erheben werde, um das durchzusetzen, woran sie glaube: Alle Menschen sind als gleich erschaffen.‘

Das war 1963. Fünf Jahre später war der Prediger für die Menschenrechte tot, erschossen. Sein Vermächtnis: Der Civil Rights Act von 1964, das Bürgerrechtsgesetz, das Rassendiskriminierung verbietet.

Jetzt bekam Martin Luther King in Washington ein Denkmal.

US-Präsident Barack Obama:
“Wenn er noch am Leben wäre, würde er uns – da bin ich überzeugt – daran erinnern, dass ein Arbeitsloser mit Recht die Exzesse der Wall Street in Frage stellen kann, ohne gleich alle zu dämonisieren, die dort arbeiten.”

Kings Arbeit sei längst nicht erledigt, Ungerechtigkeit und Armut in den USA noch viel zu groß.

Ein paar Zahlen: King in Stein ist fast zehn Meter hoch, Zehntausende waren da, viele davon schwarz, um den zu feiern, dessen Urgroßvater noch Sklave gewesen war.

Und Musiker wie Aretha Franklin und Stevie Wonder machten deutlich, wieviel Ur-Amerikanisches Wurzeln in Afrika hat: Gospel, Blues, Rhythm & Blues, Rock, Soul, Funk, Hip-Hop, Swing und Jazz.

mit Reuters, dpa