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China: Konjunkturmotor gerät ins Stottern

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China: Konjunkturmotor gerät ins Stottern

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Die weltweite Krise hat nun auch den Konjunkturmotor China erreicht. Die Wirtschaft der Volksrepublik wuchs von Juli bis September mit 9,1 Prozent so langsam wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Experten hatten mit einem höheren Wert gerechnet.

In den Frühjahrs- und Sommerquartalen hatte das Bruttoinlandsprodukt noch um 9,7 und 9,5 Prozent zugelegt.

Ein Sprecher der nationalen Statistikbehörde sprach dennoch von einer guten Entwicklung. In einem schwieriger werdenden globalen Konjunkturumfeld bleibe die Lage Chinas stabil. Es sei wahrscheinlich, daß das Land seine relativ rapide Entwicklung fortsetzen könne.

Die Regierung hat wegen der hohen Inflation von 6,1 Prozent im September die Geldpolitik angezogen und versucht, die heimische Nachfrage anzukurbeln.

Die Einzelhandelsumsätze stiegen im dritten Quartal um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während in den ersten neun Monaten insgesamt nur 17 Prozent erreicht wurden.