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Putin: Die Kontinuität bin ich

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Putin: Die Kontinuität bin ich

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Weniger bürokratische Hürden haben ausländische Unternehmensvertreter von Russlands Regierungschef Wladimir Putin gefordert. „Die Gründung eines Unternehmens dauert in Russland doppelt so lange wie in Europa oder China“, so Unternehmensberater James Turley (Ernst & Young) bei einem Treffen in Moskau.

„Ich sage Ihnen Kontinuität in der russischen Wirtschaftspolitik zu“, so Putin. Und zwar durch ihn selbst – ab dem kommenden Jahr wieder als Präsident.

Stagnation meine er damit eben nicht, sagte er in einem Interview zur Hauptsendezeit auf den drei führenden Fernsehkanälen.

Warum er in den Kreml zurückkehren wolle, so eine Frage – Er habe sich nie darum gerissen, so Putin. Zweifel wegen der riesigen Arbeitsbelastung und der enormen Verantwortung habe er sogar geäußert – andererseits bringe er gestellte Aufgaben immer zu Ende oder eben so weit wie möglich.

Nach der russischen Verfassung darf ein Präsident nur zwei Amtszeiten von jeweils vier Jahren bleiben, was Putin von 2000 bis 2008 tat. Dann tauschte er mit dem jetzigen Präsidenten Dmitir Medwedew den Posten.

Die Partei “Geeintes Russland” schlägt Putin als Präsidentschaftskandidaten vor, so das Wahlprogramm im Internet. formell müssen noch ein Parteitag und die Wahlkommission zustimmen.

Medwedew steht bei der Parlamentswahl am 4. Dezember 2011 an der Spitze der Wahlliste von “Geeintes Russland” und soll im Frühling Regierungschef unter seinem politischen Ziehvater Putin werden.

mit Reuters, afp, ruc1r