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Die Schweiz vor den Wahlen

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Die Schweiz vor den Wahlen

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Sind die Schweizer nun Opfer ihres Erfolges geworden? Ihr Franken steigt und steigt – die Preise im eigenen Land steigen natürlich mit, was die sonst so gut-bürgerlich-friedlichen Schweizer auf die Straße treibt. Ihre Banken haben innerhalb von wenig mehr als einer Generation die Schweiz zum ersten Finanzplatz gemacht. Und jetzt setzen die gleichen Banken, die von den Schweizern gehütet wurden wie heilige Kühe, den Wohlstand aufs Spiel.

Während die benachbarten Euro-Staaten Schulden haben, so hoch wie ihre gesamten jährliche Wirtschaftsleistung – oder sogar noch mehr – begnügen sich die Schweizer mit einer Staatsverschuldung von 39 % des BIP.

Die Sache hat allerdings einen Haken. Eine hoch bewertete Währung erschwert Exporte. Wenn für die berühmten Schweizer Luxusuhren – um nur ein Beispiel zu nennen – plötzlich zehn Prozent mehr an Euro, Dollar oder Yen hinzublättern sind, dann sinkt der Export. Und all diese Verluste kann die Bankenwirtschaft nicht abfangen.

In einem Jahr hat der Franken gegenüber den Euro um 20 % zugelegt, gegenüber den Dollar um 18%.

Diese Krise bedroht bereits 100.000 Arbeitsplätze.

Und die Exportaussichten sinken immer weiter. von 7% 2010 auf 2,6% 2011. Einen Exportüberschuß hat die Schweiz zwar noch – aber der ist schon auf 3,8 % gesunken.

Produktion in der Schweiz – dafür reichen eben nicht mehr glückliche Kühe auf saftigen Almen.

Egal was die Schweiz auf dem Weltmarkt anzubieten hat – es wird potentiellen Kunden zu teuer. Und die Schweizer selber tragen ihre harten Franken lieber in die umliegenden sehr viel billigeren Supermärkte in Österreich, Deutschland oder Italien. Der Schweizer Einzelhandel hat schon enorme Einbrüche erlebt.

Ebenso wie der Toursimus, jahrzehntelang ein Standbein der Schweizer Wirtschaft.

Aber nun wird den Euro-Europäern, die ihre Gürtel eh schon enger schnallen müssen, ein Urlaub in der Schweiz einfach zu teuer.

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Sind die Schweizer nun Opfer ihres Erfolges geworden? Ihr Franken steigt und steigt – die Preise im eigenen Land steigen natürlich mit, was die sonst so gut-bürgerlich-friedlichen Schweizer auf die Straße treibt.

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Ihre Banken haben innerhalb von wenig mehr als einer Generation die Schweiz zum ersten Finanzplatz gemacht.

Und jetzt setzen die gleichen Banken, die von den Schweizern gehütet wurden wie heilige Kühe, den Wohlstand aufs Spiel.

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Während die benachbarten Euro-Staaten Schulden haben, so hoch wie ihre gesamten jährliche Wirtschaftsleistung – oder sogar noch mehr – begnügen sich die Schweizer mit einer Staatsverschuldung von 39 % des BIP.

1.45 Franken

Die Sache hat allerdings einen Haken.

Eine hoch bewertete Währung erschwert Exporte.

Wenn für die berühmten Schweizer Luxusuhren – um nur ein Beispiel zu nennen – plötzlich zehn Prozent mehr an Euro, Dollar oder Yen hinzublättern sind, dann sinkt der Export.

Und all diese Verluste kann die Bankenwirtschaft nicht abfangen.

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In einem Jahr hat der Franken gegenüber den Euro um 20 % zugelegt, gegenüber den Dollar um 18%.

Diese Krise bedroht bereits 100.000 Arbeitsplätze.

Und die Exportaussichten sinken immer weiter. von 7% 2010 auf 2,6% 2011.

Einen Exportüberschuß hat die Schweiz zwar noch – aber der ist schon auf 3,8 % gesunken.

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Produktion in der Schweiz – dafür reichen eben nicht mehr glückliche Kühe auf saftigen Almen.

Egal was die Schweiz auf dem Weltmarkt anzubieten hat – es wird potentiellen Kunden zu teuer.

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Und die Schweizer selber tragen ihre harten Franken lieber in die umliegenden sehr viel billigeren Supermärkte in Österreich, Deutschland oder Italien. Der Schweizer Einzelhandel hat schon enorme Einbrüche erlebt.

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Ebenso wie der Toursimus, jahrzehntelang ein Standbein der Schweizer Wirtschaft.

Aber nun wird den Euro-Europäern, die ihre Gürtel eh schon enger schnallen müssen, ein Urlaub in der Schweiz einfach zu teuer.