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Türkei übt Vergeltung nach Kurden-Angriffen

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Türkei übt Vergeltung nach Kurden-Angriffen

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Kurdische Rebellen haben im Südosten der Türkei mindestens 24 türkische Soldaten und Polizisten getötet.

Jüngsten Informationen zufolge fliegt die türkische Luftwaffe bereits Angriffe auf Stellungen der Kämpfer der verbotenen Arbeiterpartei PKK im Norden des Iraks. Bei dem Vergeltungsschlag hat die Armee mehr als 20 kurdische Rebellen getötet.

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sagte eine geplante Reise nach Kasachstan ab und rief eine Krisensitzung zusammen. Er erklärte, die PKK wolle provozieren und die türkische Gesellschaft spalten.

Gestern wurden bei einem Bombenanschlag in der Provinz Bitlis acht Menschen getötet, unter den Opfern waren zwei Kinder. Der Sprengsatz am Straßenrand wurde gezündet als der Kleinbus vorbeifuhr.

Seit vergangenem Juli wurden in der Region bei Angriffen der PKK mehr als 50 türkische Sicherheitskräfte getötet. Experten beobachten den Anstieg der Gewalt mit Sorge und warnen vor einem Bürgerkrieg.