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Chavez kritisiert Tötung Gaddafis

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Chavez kritisiert Tötung Gaddafis

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Der Tod Gaddafis wurde von Spitzenpolitiker weltweit zum Anlaß genommen, eine demokratische Entwicklung Libyens anzumahnen. US-Präsident Obama sprach von eine großen Verantwortung für die neue Führung: “Dies ist ein historischer Tag für Libyen. Der dunkle Schatten der Tyrannei wurde entfernt. Mit diesem großen Versprechen hat das libysche Volk nun die große Verantwortung, eine tolerantes, demokratisches Libyen zu schaffen, das alle einschließt und das das endgültige Gegenteil von Gaddafis Diktatur darstellt”, sagte Obama.

Der erste Gedanke des britischen Premierministers David Cameron galt jedoch den Opfern Gaddafis: “Ich finde, heute ist der Tag, um an die Opfer Oberst Gaddafis zu denken, jene, die in dem Pam-Am Flug über Lockerbie starben, und die vielen Libyer, die durch dieses brutale Regime getötet wurden”, erklärte Cameron.

Für den französischen Außenminister Alain Jupee steht nun Libyen vor einem neuen Anfang: “Dies ist der Anfang einer Periode des Aufbaus von Demokratie und Freiheit für das Volk und des Wiederaufbaus der libyschen Wirtschaft”, sagte Juppe.

Der russische Präsident Dmitri Medwedew rief zu nationalen Versöhnung auf: “Wir hoffen auf Frieden für Libyen und darauf, dass die Vertreter der verschiedenen Stämme sich einigen”, erklärte Medwedew.

Lediglich der venezolanische Staatspräsident Hugo Chavez verurteilte die “Ermordung Gaddafis” scharf.