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Thailand kämpft weiter gegen Wasserfluten

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Thailand kämpft weiter gegen Wasserfluten

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Die Stadtregierung der thailändischen Hauptstadt Bangkok hat angesichts der Hochwasserkatastrophe die Schleusentore geöffnet, um einen Teil der Wassermassen in den Golf von Thailand abzuleiten. Die Pegel in den großen Kanälen steigen zwar weiter, dennoch hieß es, es bestehe kein Grund zur Panik. Auch Regierungschefin Yingluck Shinawatra versuchte, zu beruhigen: “Wir werden unser Bestes tun, um die Hauptstadt zu schützen, aber natürlich liegt Bangkok sehr tief, darum sammelt sich dort das Wasser, bevor es in den Ozean fließt.”

Viele Menschen versuchten, ihre Häuser und Geschäfte mit Sandsäcken vor den Fluten zu schützen; manche Firmen ließen sogar Schutzwälle vor ihre Eingänge mauern. Wann das Wasser zurückgeht, ist derzeit nicht absehbar. “Die Regierung sagt, dass die Pegel heute oder morgen weiter steigen werden”, meint ein Mann, “möglicherweise doppelt so hoch wie jetzt, also versuchen wir, unsere Häuser zu schützen.”

In Thailand stehen nach monatelangen, schweren Monsunregenfällen im Norden ganze Landstriche unter Wasser – und dieses Wasser kann nur Richtung Süden und damit durch Bangkok abfließen. Ein Ende ist nicht abzusehen: Für die kommende Woche haben Meteorologen weitere Regenfälle angekündigt.