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Wasser in Bangkok steigt weiter

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Wasser in Bangkok steigt weiter

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In Thailand ist das siebtgrößte Industriegebiet des Landes überschwemmt. Das Wasser steht in Bang Kadi in der an Bangkok angrenzenden Provonz Pathum Thai gut zwei Meter hoch, Anwohner wurden in Sicherheit gebracht. Die 44 Fabriken hier, darunter Toshiba und Sony, können wegen der Fluten nicht produzieren. Auch die Hauptstadt Bangkok kämpft nach der Öffnung von Schleusentoren gegen die ansteigenden Fluten. Nachdem die gut 200 Tore in der vergangenen Nacht geöffnet worden waren, um den Druck von den Dämmen zu nehmen, stieg das Wasser heute in den Kanäle kontinuierlich. Die neue Regierungschefin Yingluck Shinawatra gab inzwischen zu, dass man von den Fluten überrascht worden sei. Viele Menschen werfen der Regierung vor, viel zu langsam auf die Flutkatastrophe reagiert zu haben. Während alle Augen auf die Zwölf-Millionen-Metropole gerichtet sind, setzt sich die Notlage für Hunderttausende in Zentralthailand fort. Viele leben dort seit Wochen in Zelten und Notlagern. Mehr als 40.000 Soldaten sind nach Angaben der Armee im Einsatz, um den Überschwemmungsopfern zu helfen.