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EU-Finanzminister beraten über Griechenland-Hilfen

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EU-Finanzminister beraten über Griechenland-Hilfen

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In Brüssel hat das Treffen der EU-Finanzminister begonnen – mit einem heiklen Thema: Es geht um die Frage, wie viel private Gläubiger letztlich zum zweiten Hilfspaket für Griechenland beitragen sollen. Klar ist: es wird deutlich mehr als bisher. Im Juli war ein Abschlag von 21 Prozent beschlosen worden, nun jedoch ist ein Forderungsverzicht von 50 bis 60 Prozent im Gespräch. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker will das zwar nicht direkt bestätigen, aber auch nicht dementieren. “Wir werden mit dem Privatsektor verhandeln”, sagte er. “Es ist nicht sinnvoll, das angepeilte Ziel schon öffentlich zu machen, aber jeder weiß, dass dies die Dimension ist, die wir letztlich festlegen werden.

Auch wenn sich Juncker noch bedeckt hält: Europas Banken müssen auf jeden Fall deutlich mehr beitragen – und das könnte große Löcher in die Bilanzen vieler Institute reißen. Die EU-Finanzminister wollen daher auch darüber beraten, wie die europäischen Geldhäuser mit frischem Kapital gestützt werden können.