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Griechenland-Krise wird teurer als gedacht

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Griechenland-Krise wird teurer als gedacht

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Griechenland braucht offenbar mehr Geld, als bislang angenommen. Das erklärten die Euro-Finanzminister bei ihrem Treffen in Brüssel. Genaue Zahlen nannten sie nicht, machten aber klar, dass das zweite Hilfspaket von 109 Milliarden Euro weiter aufgestockt werden müsse. Da sind die acht Milliarden Euro frischer Hilfsgelder, die die Minister den Griechen jetzt bewilligten, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dieses Geld kommt aus dem alten Hilfsprogramm. Im Kampf um die richtige Strategie gegen die Schuldenkrise sind die 17 Euro-Länder gespalten. So gibt es etwa Streit darüber, wie der Rettungsfonds EFSF gestärkt werden könne. Hinzu kommt, dass niemand weiß, wie lange Griechenland auf die Hilfen angewiesen sein wird.

euronews-Korrespondentin Audrey Tilve: “Am Freitag fand der Auftakt zu einem wahren Sitzungs-Marathon statt, der wohl bis Mittwoch dauern wird und am Ende womöglich zum Schutz der schwachen Euro-Länder beiträgt. Das allerdings ist angesichts der schwierigen Verhandlungen alles andere als sicher.”