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Kein GI bleibt im Irak

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Kein GI bleibt im Irak

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Die Vereinigten Staaten ziehen bis zum Ende des Jahres ihre Truppen vollständig aus dem Irak ab. Eigentlich wollten die USA mehrere Tausend Soldaten im Irak stationieren, zum Beispiel als Ausbilder. Dies scheiterte, da der Irak nicht bereit war, ihnen auch nach 2011 Immunität zu gewähren.

“Der letzte amerikanische Soldat wird erhobenen Hauptes die Grenze des Irak überqueren, stolz auf das erreichte und im Wissen, dass die amerikanische Bevölkerung einig hinter unseren Truppen steht”, erklärte US-Präsident Obama, als er am Freitag den vollständigen Abzug bekanntgab. Obama kündigte an, das Land auch künftig weiter unterstützen zu wollen, um seine Stabilität sicherzustellen. Es lägen aber “schwierige Tage” vor dem Irak.

Während Beobachter von einer diplomatischen Niederlage der USA sprechen, sind die GIs zufrieden. “Das ist großartig. Es war ein langer Krieg. Wir sind stolz auf unsere Erfolge und es ist toll, dass die Jungs nach Hause können”, meint Lance Corporal Angelo Padina.

Bereits im Juli hatten die USA ihre Kampftruppen abgezogen. Zurück blieben knapp 50 000 Soldaten als Ausbilder und zur Unterstützung der Iraker. Ein kleineres Kontingent hätte als Gegengewicht zum wachsenden Einfluß des Iran verbleiben sollen.