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Chaos und Verzweiflung nach Erdbeben in Van

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Chaos und Verzweiflung nach Erdbeben in Van

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Ein schweres Erdbeben hat die Region um die osttürkische Stadt Van erschüttert. Laut der türkischen Erdbebenwarte erreichten die Erdstöße eine Stärke von 7,2. Zahlreiche Gebäude stürzten ein, unzählige Menschen wurden verschüttet. Schätzungen zufolge könnte es bis zu 1000 Todesopfer geben – Experten erklärten, dies sei aufgrund der Stärke des Bebens zu erwarten.

Die Stadt Van mit knapp 400.000 Einwohnern liegt in der Region Ostanatolien. Das Epizentrum des Bebens befand sich rund 35 Kilometer nordöstlich von Van. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan wollte umgehend in das Katastrophengebiet reisen. Der Rote Halbmond begann damit, Hilfsgüter wie Decken und Zelte in das betroffene Gebiet zu bringen. Die Koordination ist allerdings schwierig, denn das Telefonnetz brach zusammen.

In der Türkei gibt es immer wieder schwere Erdbeben mit Tausenden Todesopfern. Grund dafür sind die geologischen Gegebenheiten: Die Türkei liegt sowohl auf der eurasischen als auch auf der afrikanischen Kontinentalplatte.