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Tunesien wählt

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Zehn Monate nach dem Sturz des tunesischen Präsidenten Ben Ali sind rund sieben Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, die 217 Mitglieder einer verfassungsgebenden Versammlung zu bestimmen. Der Urnengang wird von 180 Wahlbeobachtern der Europäischen Union verfolgt.

“Wir sind hier als Partner, Freunde. Menschen, die den Traum von Sicherheit und gemeinsamen Wohlstand im Mittelmeerraum teilen. Wir begleiten die Tunesier auf ihrem Weg”, sagt die griechische Europaabgeordnete Rodi Karatsa-Tsagaropoulou von der EVP.

Als stärkste Partei dürfte wohl die islamistische En-Nahdha-Bewegung aus der Wahl hervorgehen. Doch wird es ihr an Koalitionspartnern fehlen.

“Wir haben es geschafft. Ich hoffe, dass der 23. Oktober die Träume der Demonstranten vom Januar erfüllt.”

“Die Bedingungen für den Erfolg dieser Wahlen scheinen nach Ansicht der internationalen Delegationen hervorragend zu sein. Die Tunesier sind aufgerufen massenhaft zu wählen, um den Erfolg zu sichern”.