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Türkei: Leid und Hoffnung im Erdbebengebiet

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Türkei: Leid und Hoffnung im Erdbebengebiet

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Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei suchen Rettungskräfte verzweifelt nach Überlebenden.

Bei dem Erdstoß der Stärke 7,2 wurden nach Regierungsangaben mindestens 264 Menschen getötet und mehr als 1300 verletzt. Knapp 1000 Gebäude stürzten ein, viele davon waren mehrstöckig.

Das Beben ereignete sich in der Provinz Van an der Grenze zum Iran. Am stärksten betroffen waren die gleichnamige Provinzhauptstadt und der Distrikt Ercis.

Ein Leiter eine Bergungsteams beschreibt das Leid der Opfer, es sei schwer, bei den Rettungsarbeiten den Glauben nicht zu verlieren.

Doch es gibt auch Lichtblicke: Retter konnten ein kleines Kind lebendig aus einem eingestürzten Haus bergen. Und es gibt noch Hoffnung: Wenn wenn jemand Wasser bei sich habe, könne er länger als zwei Tage überleben, heisst es von Hilfsorganisationen.