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Deutsche Bank und UBS warnen vor trüben Aussichten


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Deutsche Bank und UBS warnen vor trüben Aussichten

Zwei führende Banken Europas haben die Märkte vor einer Verschärfung der Krise gewarnt. So hinterlässt bei der Deutschen Bank die Schuldenkrise tiefe Spuren. Besonders betroffen ist das Investmentbanking. In dieser Sparte will das Unternehmen bis zum Frühjahr 500 Stellen streichen.

Die Deutsche Bank fuhr im dritten Quartal nur noch einen Bruchteil des Gewinns der beiden ersten Quartale ein – der Erlös von rund 780 Millionen Euro lag aber mehr als doppelt so hoch wie die Vorhersagen von Analysten.

Auch die Schweizer Großbank UBS warnt vor trüben Aussichten. Ebenso wie die Deutsche Bank hat die UBS Probleme mit dem Investmentbanking. Insgesamt sollen 3500 Stellen gestrichen werden.

Trotz des Zockerskandals in London konnte die UBS im dritten Quartal einen Nettogewinn von rund 820 Millionen Euro verbuchen. Zu verdanken ist dies einer Neubewertung eigener Schulden.

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