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Wikileaks stoppt Enthüllungen wegen Geldnot

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Wikileaks stoppt Enthüllungen wegen Geldnot

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Auf der Internetseite von Wikileaks wird es vorerst keine neuen Enthüllungen geben. Der Grund dafür sind Finanzprobleme, weil sich Kreditkartenunternehmen weigern, Spenden an Wikileaks zu bearbeiten.

Der Gründer der Plattform, Julian Assange, sagte auf einer Pressekonferenz:

“Diese Blockade hat Wikileaks mehrere zehn Millionen US-Dollar Spendenausfälle gekostet – und das in einer Zeit unvorhersehbarer Kosten durch Enthüllungen in mehr als 50 Ländern in Zusammenarbeit mit mehr als 90 Medienpartnern und Menschenrechtsorganisationen. Nun müssen wir mit unseren begrenzten Mitteln gegen diese finanzielle Blockade kämpfen.”

Zu den Unternehmen, die Spenden an Wikileaks blockieren, zählen Visa, Mastercard und Paypal. Sollte der Finanzengpass nicht bald behoben werden, droht der Enthüllungsplattform zum Ende des Jahres das Aus.

Assange hatte mit seinem Portal den Zorn der US-Regierung auf sich gezogen, weil darauf amerikanische Geheimdokumente veröffentlicht wurden.