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EU-Parlament setzt sich für Alleinerziehende ein

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EU-Parlament setzt sich für Alleinerziehende ein

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Alleinerziehende Mütter. Das sind Frauen, die entweder zwei Tagewerke zu bewältigen haben – oder auf eigene berufliche Entwicklung verzichten müssen. Das eine wie das andere wirkt sich natürlich auch auf ihre Kinder aus. Aus diesem Grund hat sich das Europaparlament mit dem Thema “Unterstützung für alleinerziehende Mütter” beschäftigt. Vor allem soziale Ausgrenzung wird im reichen Europa immer mehr als Gefahr für diese Kleinfamilien erkannt. Darum hat nun das EU-Parlament einer Resolution zugestimmt, die bessere Hilfen fordert, Kinderbetreuung, die den Müttern auch wirklich die Ausübung eines Berufes ermöglicht. Steuererleichterungen und anderes.

Die Alleinerziehenden, das sind in Europa zu 85% Frauen im Alter zwischen 25 und 64. Die andere markante Zahl besagt: die Löhne der Frauen liegen im Durchschnitt um 18% unter jenen der Männer.

Die italienische Konservative Barbara Matera, die die Resolution ausgearbeitet hat, bezeichnet die alleinerziehenden Mütter als eine viel zu wenig beachtete Gruppe. Matera wörtlich: “Die Probleme dieser Frauen haben in den Tagesordnungen der europäischen Politiker keine Priorität. Dabei ist die Zahl dieser Frauen im Ansteigen, was ich alarmierend finde. Darum muss sich die EU darauf konzentrieren, diesen Frauen praktische Hilfe zu geben.”

Es gibt eine Lobby-Organisation für Mütter, gegründet 1947. Sie nennt sich “Bewegung der Mütter der Welt”. Deren Generalsekretärin, die Belgierin Caroline Bombassei de Vettor, unterstützt In ihren Augen ist es besonders wichtig,, die enorme soziale Arbeit zu sehen, die Mütter leisten.

Egal welchen Beruf sie daneben ausüben.

Schließlich arbeite eine Mutter immer auch für die Zukunft der Gesellschaft, das sollte man gerade beim Blick auf die gegenwärtigen demografischen Probleme in Europa nicht vergessen.

Das EU-Parlament hat natürlich auch die alleinerziehenden Väter nicht vergessen.

Sie brauchen die gleichen Betreuungshilfen, die gleichen Möglichkeiten, Beruf mit Elternschaft zu verbinden. Und oft brauchen sie sogar noch mehr Verständnis bei ihren Kollegen.