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Unwetter in Italien: "Unseren Ort gibt es nicht mehr"

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Unwetter in Italien: "Unseren Ort gibt es nicht mehr"

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Bei heftigen Unwettern in Italien sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Ganze Ortschaften und Häfen wie hier nahe der Cinque Terre wurden überschwemmt und durch Schlamm und Schutt verwüstet. Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa werden noch zahlreiche Menschen vermisst.

Betroffen sind die Toskana und Ligurien, in der Präfektur La Spezia kamen drei Menschen bei Einsturz eines Hauses ums Leben. Der Bürgermeister der Stadt Monterosso sagte: “Unseren Ort gibt es nicht mehr.”

In Aulla starb nach Angaben des Zivilschutzes eine Autofahrerin, die zusammen mit ihrem Hund von den Schlamm- und Wassermassen überrascht wurde.

Der heftige Dauerregen hatte in der vergangenen Nacht begonnen. Vielerorts fiel die Strom- und Wasserversorgung aus. Verkehrswege sind blockiert. Der Zivilschutz rief die Menschen auf, zu Hause zu bleiben. Hunderte mussten aber in Notunterkünfte ausweichen.